UND

UND  / SEPP AUER

in der Galerie am Stein in Schärding
bis 8. Juli 2017

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Die intensive Auseinandersetzung von Materialität und Gestaltungsmöglichkeit – ironische Statements zur Moderne mit konzeptueller Haltung verschränkt, sind wesentliche Grundkonstanten der Arbeiten Sepp Auers; ebenso spielt die Qualität des Handwerklichen (er verfügt über eine profunde Ausbildung als Schlosser) eine wichtige Rolle.

Die Titelverweigerung seiner Werke verweist nachdrücklich auf die offene Dimension des künstlerischen Selbstverständnisses. Anspielungen auf verschiedene Kunstströmungen wie Minimal Art oder monochrome Malerei skizzieren seinen künstlerischen Raum.

In nachdrücklicher Weise geht es auch um das Spannungsverhältnis von Bild und Skulptur. Die rotzig gemachten Arbeiten (0-Ton des Künstlers) fragilisieren und transformieren den statischen Begriff der Plastik. Das Labile, Provisorische ist der bestimmende, ästhetische Grundzug.

Das Aufbrechen von künstlerischen Sehgewohnheiten ist eine weitere Landmark der Arbeiten von Sepp Auer und wird immer wieder durch die Einbeziehung von Schrift akzentuiert. Verschränkungen, Verkehrungen, Spiegelungen sind Teil seines künstlerischen Vexierspiels. (zit. n. Carl Aigner)

1939 geboren in Braunau OÖ, ab 1975 Lehrtätigkeit an der Universität für Angewandte Kunst, Wien; Leitung der Meisterklasse für Bildhauerei 1994-97. Zahlreiche Projekte für Kunst im öffentlichen Raum. Seine Werke befinden sich u.a. in folgenden Sammlungen: 21er Haus Wien; MAK Wien; Albertina Wien; Lentos Linz; OÖ. Landesmuseum Linz; Generali Foundation Wien/Salzburg.

Pressetext: Galerie am Stein

 

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