SONNENGESANG / Franz Weiß

SONNENGESANG / Franz Weiß

Franz-Weiss_Sonnengesang_Galerie-Standl_201712

Galerie Standl
Bischofstraße 7, 1. Stock, 4020 Linz
Vernissage: Fr. 1. Dez. 2017 / 19 h
Eröffnung: GRin Waltraud Kaltenhuber

 

„Gelobt seist Du mein Herr, durch unsere Schwester Mutter Erde, die uns lenkt (trägt) und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter…“                          
Franz von Assisi „Sonnengesang“
 

Die Arbeiten von  Franz Weiß kreisen um die Schönheit aber auch Verletzlichkeit unserer Mutter Erde im Gedenken an seinen Namensbruder Franz. Wir sind nur ein kleiner Teil dieser Natur. Gehen wir sorgsam damit um. Seine Bilder handeln vom ewigen Kreislauf vom Werden, Wachsen und Vergehen…..“ Franz Weiß hat sich in seiner Thematik ganz der Natur verschrieben. Seine Arbeiten sind  jedoch nicht fotorealistische Abbildungen, sie sind von anderer Art. Sie führen uns eine ganz wesentliche Dimension des Naturerlebens vor Augen: Die Wirkung auf unser menschliches Empfinden.

Die Werke von Franz Weiß wurden schon in über 300 Ausstellungen in 13 Nationen ausgestellt. Seine Bilder hängen in Barcelona , Paris, London genauso wie in Kairo und New York.

Er ist in zahlreichen Galerien, Kunstmessen und Kunstsammlungen  (u.a. Kunstsammlung des Landes OÖ) vertreten.

Birgit Standl und Franziska Velazquez Dias

 

Zum Werk von Franz Weiß:

„Rosen, Mohn und Co dürfen wieder Kunst sein. Der Maler Franz Weiß entwickelt für „traditionelle Motive“ der Impressionisten, nämlich Blumen, eine eigene zeitgemäße Bildsprache. Blumen zu malen war lange den Damen in der Kunst vorbehalten. Erst die Impressionisten brachten farbenprächtige Huldigungen an die Pflanzenwelt in die Salons. Fast 100 Jahre später freut man sich, wenn man wieder Blumenbilder entdeckt, an denen nichts Kitschiges zu entdecken ist. Franz Weiß entwickelt eine malerische Annäherung an die Welt der Pflanzen, dabei bemüht er sich um Authentizität in der Darstellung.

Vordergründig realistisch, gelingt es ihm sehr gut, mittels Abstraktion allerlei Blüten darzustellen.. Nicht nur Wildpflanzen wie Löwenzahn oder Königskerzen haben es ihm angetan, er bringt auch Rosen ins Bild. Gerade die oft mehrteiligen Rosenbilder lassen etwas vom Duft und der unwiderstehlichen Lebenskraft dieser stacheligen Liebesboten spüren. Weiß geht stets von einem farblosen Hintergrund aus. Der Raum setzt sich im Bild zurückhaltend fort. Darüber entwickelt sich blumiges Wachstum, die Motive fließen in den Raum und durchdringen ihn. Besonders schön: Auch abgeblühte oder in Frost verpackte Pflanzen sind für Ihn bildwürdig.!“

Mag. Elisabeth Vera Rathenböck – Autorin und Kunstkritikerin

 

„Die Bilder sind durchdrungen von Helligkeit und zeigen eine Kraft des Lichtes in Wiesen, in Blühendem und Welkendem, kurz: sie zeigen die ungeheure Kraft der Natur, ihre Betrachtung vermittelt pure Energie. Aufs Papier und die Leinwand bringt der Künstler dieses Licht mittels einer Farbe, der Farbe Weiß. Sie kann man – sozusagen als „nomen est omen“ – als Markenzeichen des Künstlers Franz Weiß sehen. 56 Arten dieser „Allfarbe“ benennt er, von Alabasterweiß bis Titanweiß, von Gletscherweiß bis Schwanenweiß, und sie scheinen alle in seinen Bildern aufzutauchen. Dazu setzt er präzise ein bis zwei starke Farben und schafft so kurzer Hand ein ganzes Natur – Universum. Prof. Franz Weiß verfolgt seit vielen Jahren konsequent diesen Weg einer abstrahierten Naturbetrachtung.

Weiß ist die Farbe der Einfachheit und die Grundfarbe der Bescheidenheit. Dieses Motto steht wohl auch für die Lebens- und Arbeitswelt des Künstlers selbst. Keines seiner Bilder ist „laut“, jedes einzelne will für sich erschlossen werden. „

Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer

 bis 16. Februar 2018  /  Nach Vereinbarung – auch am Wochenende, Tel.: 0676 700 44 51
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