Metallkunst

Metallkunst_Alois_Bauer_beheizteBank_webAlois Bauers Metallkunst offenbart sich in einer erstaunlichen Vielfalt von Objekten aus unterschiedlichen Metallen: diverse Sitzgelegenheiten, die sich in der Sonne aufwärmen oder auch beheizbar sind; Linienobjekte als  Skulpturen für den Außenraum oder auch für Wandobjekte,  die gelegentlich ihr Pendant im Kleinen als Gold- / Silberschmuck finden; Brunnen für Außen-und Innenräume; Möblierungen für Kirchen und Gedenkstätten, …

Bemerkenswert und faszinierend die kissenartigen Sitzskulpturen von Alois Bauer. Zwei verschweißte Bleche bläht er mit Hilfe von Druckluft oder auch normalem Leitungswasser so auf, dass die Blechteile sich aufblähen und dabei verformen. So entstehen die teils gewellten, teils eingedellten Kissen. In Verbindung mit Eisenträgern gestaltet er einerseits Sitzgelegenheiten und andererseits  skulpturale Objekte für den Außenraum. Durch die Witterung entsteht Rost, die den Objekten den Eindruck von Wärme verleiht. Die Sitzbänke wärmen sich ebenfalls bereits bei geringer Sonneneinstrahlung auf, sind teilweise für den Winter sogar mit einer Heizung ausgerüstet. Diese vor dem Bauer’schen Atelier befindliche Bank wird gerne von den Mitarbeitern der umliegenden Firmen für eine kurze Pause benutzt.

Alois Bauer ist auch gelernter Goldschmied. Viele seiner Metallobjekte gibt es groß aus Stahl geschweißt und auch klein als Schmuckstück in Gold oder Silber. Schon bevor er mit großen Objekten zu arbeiten begann, interessierte er sich für ungewöhnliche Formen für Schmuckstücke, so kam er auf die architektonische, skulpturale Form, deren Umsetzung in Großformat sich förmlich anbot. Heute befruchten sich Schmuck und Großobjekte wechselseitig.

Bemerkenswert sind auch Alois Bauers Linienobjekte. Die Inspiration kam bei einem Symposium in Gallspach und fand eine Fortsetzung in einer langen Freilandskulptur ‚Lebenslinie‘ vor dem Bezirksaltenheim Marchtrenk. Weitere zahlreiche Linienobjekte mit entweder offenen Enden oder auch in sich geschlossen entstanden sowohl für den Außenraum, als auch als Wandobjekte.

Brunnen gehören ebenfalls zum künstlerischen Repertoire von Alois Bauer. Ein eindrucksvolles Beispiel findet man am Kaiser Franz Josef Platz in Wels. Brunnen für Innenräume gestaltet er aus Edelstahl mit Glas, an dem das Wasser herunterfließen kann. Ein Beispiel dafür findet man in der Sparkasse Eferding.

Zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Christine Bauer und dem Künstler Herbert Egger setzten sie die Neugestaltung der Abschiedsräume des Barbarafriedhofs in Linz um. Neben der Konzeptarbeit schuf Alois Bauer auch diverse Möblierungen aus Metall. Dabei war es den Künstlern wichtig, eine warme unterstützende Atmosphäre aufzubauen.  Weitere sakrale Gestaltungen findet man in der Pfarrkirche St. Willibald b. Peuerbach und in den 3 Verabschiedungsräumen im Landesklinikum St. Pölten.

Text und Fotos: Antonia Zimmermann

Metallkunst_Alois_Bauer_Objekte_01_webObjekte kann man vor und neben dem Atelier sehen.
Atelier Alois & Christine Bauer
Wels / Maria Theresien Straße 41

 

 

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