HUMAN-gold

HUMAN-gold

HUMAN-humangold-HUMAN-gold Mensch

auf der EMPORE des DESIGN CENTERs LINZ

HUMAN-gold vereint in einer Rauminstallation sehr unterschiedliche künstlerische Positionen zum Mensch-Sein.

So/S0 9./10. + 16./17. Dezember 10 – 18 Uhr
Einzelne Künstler*innen werden an diesen Tagen anwesend sein

 

Masse – Konglomerat – Cloud – Nervensystem – Link

Auf einer gläsernen „Bühne zur Welt“ wirken fünf Epizentren auf fünf goldenen Inseln. Unzählige Namen und Telefonnummern von Oberösterreicher*innen befinden sich spiegelverkehrt auf dem Boden der Empore des Design Center Linz.

Menschen-Masse löst sich auf, hinterlässt Spuren

 FremdBILDER / biZZikletten

Der Drang/Zwang nach Individualität scheint das Dasein des Einzelnen maßgeblich zu bestimmen. Mehr Einkommen, Bildung, soziale Sicherheit, Freizeit und Mobilität haben dazu geführt, dass viele Menschen über mehr Ressourcen und mehr Optionen für individuelles Handeln verfügen. Dadurch sind die Menschen in der Lage, aber vor allem auch dazu gezwungen, ihr Leben eigenständig zu gestalten, Entscheidungen in eigener Verantwortung zu fällen, wodurch die Freiheiten der individuellen Lebensführung wachsen.

[ konzept ]                                                                      www.bizzikletten.at

 

 

„Cloud“

Fragen / Keine Antworten / Ungewissheiten von Evelyn Kreinecker

Eingespannt in ein Netz an Bedeutungsebenen  und Verbindungen und doch schwebend sind die Arbeiten positioniert. Die Bilder zeigen Portraits, aber nicht vom Angesicht der Menschen. Es sind die Hände, die in ihrer geballten Symbolkraft im Blickfeld sind. Hände denen alle Erfahrungen, Handlungen, Erlebtes, Schweres und Leichtes eingeschrieben sind. Gemalte und gezeichnete Handgeschichten.  Eine individuelle Landschaft aus Linien, Schattierungen, Furchen, Kuppen, Sehnen und Falten wird zum Bild für das Menschsein ohne Verkleidung, Maskierung oder Selbstdarstellung. Wer wir sind. Welche Wege können wir gehen, dürfen wir gehen, müssen wir gehen? Welche Wege stehen uns offen, welche sind uns verwehrt? Welche Wege stehen anderen offen, welche sind ihnen verwehrt? Wohin sind wir unterwegs? Was bewegt uns?

 

[ konzept]                                                                                    www.evelynkreinecker.at

 

KollektivNN HUMAN-gold Design Center„Nervensystem“ von  KollektivNN

Das „Kommunikations-Objekt“ soll als Nervensystem der Rauminstallation „HUMAN___gold“ dienen, und die einzelnen Beiträge dazu untereinander und mit dem Publikum vernetzen. Das KollektivNN versteht sich als personell-fluide Schnittstelle. Rezipienz wird als schöpferisch, der Ort des Geschehens als wesentlicher Teil eines Werkes verstanden.

HUMAN___gold integriert wesentliche Bestandteile des Objektes „Design Center Linz“ als Teil des 20 Jahre dauernden Transformations-Prozesses der „Goldenen Empore“ in seine Konzeption. Synchronizität oder Zufall, die durch den „Antipodenstab“ thematisierte Verknüpfung mit dem „Down-Under“ (Südostasien / Australien), gleichsam Sinnbild eines schwankenden Lotes der Welt-Harmonie, zeigt sich auch im künstlerischen Werdegang Johannes Angerbauer-Goldhoffs.

In diagonaler Linie zwischen Antipodenstab und Kommunikationsobjekt hängen in der Nähe des Stabs zwei korrespondierende Relikte aus Angerbauers Kunstaktion mit Aborigines am Wiener Stephansplatz – ein Austria-Australia Spannungsfeld.

[konzept]                                                                                      www.kollektivnn.org

 

HUMAN-gold Design Center Schoenang„Konglomerat“ von Andreas Schönangerer „Arch“

Das Design Center Linz als Ort der Begegnung spannt schon in seiner architektonischen Ausformung einen Bogen. Die Enden seiner stählernen Bogenträger wurden zur Ableitung der Schubkräfte unterirdisch durch Spannkabel verbunden.

Andreas Schoenangerer alias Arch stellt sein metallenes Ebenbild nackt in das Zentrum dieser Installation, der Mensch sozusagen als Pfeil, immerfort (ungewisse ?) Ziele anstrebend doch zugleich gefangen in wiederkehrenden Schleifen.

BesucherInnen betreten abermals die Glastafeln. Der Mensch liegt jetzt frei. Sichtbar. Gläsern.

[konzept]                                                                                       www.kollektivnn.com

 

HUMAN-gold Design-Center-relic-cube-detail-HuM-art„Link“ / Relic’s Cube von HuM-ART Sardelic

 „Relics Cube“ ist ein kinetisches Objekt, das aus 729 Holzwürfeln zusammengesetzt ist. Jeder Würfel, auf dem mittels Transferdruck Symbole oder Icons in unterschiedlichen Farben aus 6 Weltreligionen gedruckt sind, setzt sich wiederum aus 27 Holzwürfel zusammen. Somit entsteht die Assoziation zu einem Zauberwürfel, obwohl sich das Objekt ausschließlich waagrecht in 2 Ebenen bewegen lässt. Durch die Bewegung der Ebenen lassen sich die Würfel so ausrichten, dass sich jede der 6 Würfelflächen aus einer Farbe zusammensetzt. Da aber nur die Farben richtig zugeordnet sind, die Symbole der einzelnen Religionen jedoch vermischt bleiben (die Anordnung der Symbole entspricht der eines realen Zauberwürfels), bietet dieser Zauberwürfel zumindest gedanklich 2 Lösungsmöglichkeiten. Entweder die Farben oder die den einzelnen Religionen zugeordneten Symbole werden auf den 6 Flächen des Zauberwürfels geordnet. Der Betrachter steht also vor der Entscheidung, welche Lösung für ihn oder symbolisch für unsere Gesellschaft die „richtige“ oder erstrebenswertere ist: Das Nebeneinander oder die Trennung der Religionen.

[ konzept]                                                                                                         http://www.hum-art.net/

 

 

Human-gold / Johannes Angerbauer-Goldhoff / Goldene-Empore Design-Center-Linz-1997Die verbindende Erdachse verlinkt sich mit „Ihrem HUMAN“ auf der (Goldenen) Empore /  Johannes Angerbauer Goldhoff

 Rauminstallateur:
Johannes Angerbauer-Goldhoff

 Auf einer gläsernen „Bühne zur Welt“ wirken fünf Epizentren auf goldenen Inseln. Unzählige Namen und Telefonnummern von Oberösterreicher*innen befinden sich spiegelverkehrt auf dem Boden der Empore des Design Center Linz.

Für 17 Tage wird die Empore zu einem Gesamtkunstwerk, das den MENSCHEN an sich – den HUMAN – in den Vordergrund stellt.

Im gläsernen Boden verläuft diagonal eine goldene Linie. Diese wirkt über die vertikale „Erdachse“ (Antipodenstab) und einem historischen industriellen „Zeitnehmer“ global verbindend.

Der/die Besucher*in hat die Möglichkeit, aktiver Teil des Gesamtkunstwerks zu werden.

[konzept]                                                                               www.goldene-empore.com

 

Projekt Initiator zu Human-Gold 
Prof. Kristian Fenzl
[ fenzl.at ]

Projekt Patronat zu Human-Gold  
Der
Gestalter Helmuth Gsöllpointner

 www.design-center.at
www.goldene-empore.com

 

 

 

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